2026-07-04
Kunststofffolie ist das wichtigste Produktionsmaterial für die Trockenlandwirtschaft und den Pflanzenanbau in China. Mit den Vorteilen der Isolierung, der Feuchtigkeitsspeicherung, der Grasunterdrückung und der Ertragssteigerung ist es seit Jahrzehnten zum „Standard“ für die Bepflanzung landwirtschaftlicher Flächen geworden. Wenig bekannt ist jedoch, dass die im Laufe der Jahre auf den Feldern zurückgebliebenen Kunststofffolienfragmente zu einer kontinuierlichen Anhäufung von Verschmutzungsproblemen im Boden geführt haben und zu einer unheilbaren „weißen chronischen Krankheit“ von Ackerland geworden sind. In den letzten Jahren wurden biologisch abbaubare Kunststofffolien nach und nach gefördert und als eine gute Lösung zur Kontrolle der Umweltverschmutzung angesehen, aber ihre tatsächliche Leistung auf diesem Gebiet hat bei weitem nicht den idealen Effekt einer „Einwegheilung“ erreicht.
Der jährliche Verbrauch an Kunststofffolien in China erreicht Millionen Tonnen und deckt Hunderte Millionen Hektar Ackerland ab. Herkömmliche Kunststofffolien bestehen größtenteils aus ultradünnem Polyethylenmaterial, das eine fragile Textur hat und nach Sonneneinstrahlung, Witterungseinflüssen und dem Pflügen landwirtschaftlicher Maschinen leicht zerbricht. Aufgrund der Schwierigkeit und der hohen Kosten der manuellen Aufnahme kleiner Restfolien kann es bei der maschinellen Bodenbearbeitung auch dazu kommen, dass die Restfolien reißen und tief in den Boden gedrückt werden. Darüber hinaus führen umfangreiche Behandlungsmethoden wie Verbrennung und Entsorgung dazu, dass das ganze Jahr über große Mengen an Kunststofffragmenten auf den Feldern verbleiben und sich Schicht für Schicht zu einer unterirdischen „Kunststoffschicht“ stapeln. Noch gravierender ist, dass der natürliche Abbauzyklus von Polyethylenfolie Hunderte von Jahren dauern kann und nicht von Bodenmikroorganismen zersetzt werden kann. Die Verschmutzung wird sich nur anhäufen und von Jahr zu Jahr weiter schlimmer werden.
Die Schädigung der Bodenökologie durch Kunststofffolienrückstände ist umfassend und irreversibel. Verbleibende Filmfragmente können die Porenstruktur des Bodens stören, die Durchlässigkeit des Kulturlandes verringern, die Durchwurzelung der Pflanzenwurzeln behindern, sich direkt auf die Wasser- und Düngemittelaufnahme auswirken und zu einer Verringerung des Ernteertrags führen. Gleichzeitig können Filmreste und daraus gewonnenes Mikroplastik das Gleichgewicht der mikrobiellen Gemeinschaften im Boden stören, den Kreislauf der Kohlenstoff-, Stickstoff- und Phosphornährstoffe im Boden hemmen und zu einem nachhaltigen Rückgang der Fruchtbarkeit landwirtschaftlicher Flächen führen. Darüber hinaus kann Mikroplastik auch die Lebensumgebung von Bodentieren wie Regenwürmern stören und die ökologische Kette landwirtschaftlicher Flächen beeinträchtigen. Eine langfristige Anreicherung wird die Qualität landwirtschaftlicher Flächen und die landwirtschaftliche Produktionskapazität ernsthaft beeinträchtigen.
Um das Problem der Restfolienverschmutzung zu lösen, sind vollständig biologisch abbaubare Kunststofffolien zur gängigen Alternativlösung geworden. Qualifizierte biologisch abbaubare Kunststofffolien können auf dem Feld auf natürliche Weise in Wasser, Kohlendioxid und organische Stoffe zerfallen, ohne Rückstände oder Verschmutzung, und ihre Pflanzleistung wie Isolierung und Feuchtigkeitsspeicherung ist im Wesentlichen die gleichen wie bei herkömmlichen Kunststofffolien, was einen neuen Weg für die Kontrolle der Verschmutzung von Agrarland darstellt. Verschiedene Regionen haben auch Fördermaßnahmen eingeführt, um dies zu fördern.
Allerdings hat die Praxis gezeigt, dass biologisch abbaubare Kunststofffolien kein Allheilmittel sind und es immer noch viele praktische Mängel gibt. Gemessen an den Kosten liegt der Preis zwei- bis dreimal so hoch wie bei herkömmlichen Kunststofffolien, was die Belastung für die Anpflanzung der Landwirte erhöht und im Allgemeinen die Bereitschaft zur Förderung in Getreideanbaugebieten verringert. Im Hinblick auf die Anpassungsfähigkeit hängt die Abbaurate stark von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab, und der Abbauzyklus ist in Tieftemperatur- und Höhengebieten im Norden erheblich verlängert, was zu Problemen mit Rückständen nach der Ernte führen kann; In manchen Fällen kann die Kunststofffolie vorzeitig reißen und ihre Rolle bei der Bewirtschaftung und dem Pflanzenschutz verlieren. Gleichzeitig ist der Markt für Agrarrohstoffe durchmischt mit Gutem und Schlechtem, und viele „pseudoabbaubare Kunststofffolien“ brechen nur kurzfristig, verursachen aber immer noch Mikroplastikverschmutzung und täuschen die Entscheidungen der Landwirte.
Landwirtschaftsexperten sagen, dass die Bekämpfung der Verschmutzung durch Kunststofffolien nicht über Nacht erreicht werden kann und man sich nicht ausschließlich auf abbaubare Kunststofffolien als Ersatz verlassen kann. Wir müssen ein umfassendes Governance-System einrichten, das Quellenkontrolle, End-of-Pipe-Recycling, technologische Substitution und Marktüberwachungskoordinierung umfasst: Die Verbreitung ultradünner, nicht standardmäßiger Kunststofffolien streng kontrollieren und diese von der Quelle aus reduzieren; Verbesserung der industriellen Kette des maschinellen Recyclings und der Ressourcennutzung von Restfolien; Den Abbau von Kunststofffolien entsprechend den örtlichen Gegebenheiten fördern und die Förderpolitik optimieren; Untersuchen Sie minderwertige und pseudoabbaubare Produkte strikt, stärken Sie gleichzeitig die Popularisierung der Agrartechnologie und verändern Sie die Anbaugewohnheiten der Landwirte. Nur durch das Ergreifen mehrerer Maßnahmen und die Umsetzung einer langfristigen Bewirtschaftung können wir die „weiße chronische Krankheit“ des Bodens schrittweise heilen und die ökologische Sicherheit des Kulturlandes schützen.
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